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Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll?

Das Wesentliche zusammengefasst

Was ist ein Fonds oder ETF?

Fonds
Langfristig sind gute Fonds und ETFs eine sehr sichere Geldanlage.

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Eine Gruppe von Anlegern, zusammen mit großen Investoren, wie beispielsweise Versicherungen oder Pensionskassen, investiert entweder monatlich oder einmalig Geld in einen gemeinsamen Topf: den Fonds. Der Fonds ist eine eigenständige Kapital-Anlage-Gesellschaft, auch KAG genannt. Die Fondsgesellschaft beauftragt einen Fondsmanager, dieses Geld sicher und rentabel zu verwalten. Seine Aufgabe ist es, das Geld geschickt zu investieren. Hierzu hat er meist ein Team, das ihn bei der Recherche nach guten Anlagen unterstützt. Es gibt diverse Anlageklassen, in die er investieren kann. In welche er investieren darf, hängt vom Fondstyp und der Anlagestrategie ab.

Durch die Gemeinschaft der Fondsinvestoren steht mehr Kapital zur Verfügung. Damit können größere oder andere Investitionen getätigt werden, die in Summe für die Anleger günstiger zu haben sind. Die Gewinne aus diesen Investitionen werden fair geteilt: Jeder bekommt das Gleiche im Verhältnis zu seiner Einlage. Somit ist der Kleinanleger gleichgestellt mit den großen Geldgebern.

Jeder offene Investmentfonds wird europaweit von den Aufsichtsbehörden geprüft. Fondsmanager setzen sich selbst klare Spielregeln für jeden Fonds. Diese können zum Beispiel sein, maximal 20% Aktienquote im Fonds zu haben oder ein Mindestmaß an Tagesgeld-Reserven zu halten. Diese Regeln sind im Verkaufsprospekt aufgeführt und werden rigoros durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) kontrolliert.

Die Erträge von Investmentfonds können entweder dem Anleger auf das Konto überwiesen werden (ausschüttend) oder die Erträge können für den Anleger wieder in den Fonds investiert werden (thesaurierend).

Sehr ähnlich verhält es sich mit einem ETF (engl..: Exchange-Traded-Fund). Mehr zum Thema ETFs hier.

Fonds und ETFs sind in der Regel Sondervermögen. Das bedeutet: Geht die Depot-Bank, bei der die Fonds und ETFs eingelagert werden müssen, pleite, ist das Geld des Anlegers trotzdem geschützt.

Einen Fonds oder ETF kann man mit einer Einmalanlage, also einmaliges Investieren, oder vierteljährlich oder monatlich besparen. Regelmäßige, sich wiederholende Raten in einen Fonds oder ETF werden auch als Fonds- oder ETF-Sparplan bezeichnet.

Wie funktioniert ein Fonds-Sparplan?

Professor Money
Wer spart verliert, wer investiert gewinnt.

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Fast jeder offene Investmentfonds oder ETF kann monatlich bespart werden. In den meisten Fällen geht das schon ab 25€ im Monat. Die Depot-Bank, bei der der Fonds eingelagert werden muss, erhält von den Anlegern eine Einzugsermächtigung, um das Geld auch monatlich einziehen zu dürfen. Es ist auch eine monatliche Überweisung der Kunden oder ein Dauerauftrag an die Depot-Bank möglich, einfacher jedoch ist die Einzugsermächtigung. Für die monatliche Summe des Sparplans (ab 25€) werden dann Anteile an dem bestimmten Fonds oder ETF automatisch jeden Monat gekauft. Es ist ratsam, das Geld für den Sparplan zu Beginn eines Monats einziehen zu lassen. Der monatliche Betrag des Sparplans kann jederzeit erhöht, reduziert oder komplett eingestellt werden. Es handelt sich also um eine sehr flexible und angenehme Art des Sparens.

Wie lange muss ein Fonds-Sparplan laufen?

Zeit ist Geld Fonds-Sparplan
Je mehr Zeit du hast, desto besser für den Fonds-Sparplan

Ein Fonds-Sparplan ist an keinerlei Laufzeit gebunden, das heißt, er kann jederzeit gekündigt werden und das Geld wird dann nicht mehr eingezogen. Ein Sparplan kann aber auch jederzeit erhöht werden. Ein Investmentfonds oder ETF sollte aber immer langfristig bespart werden, also mindestens 3, besser 5 Jahre und länger. Grundsätzlich kann man aber sagen: Je mehr Zeit man hat für einen Sparplan, desto besser. Im optimalsten Fall sollte man ein Fonds- und ETF-Depot ein ganzes Leben lang besitzen. Die Sparzeit sollte bis zum Rentenalter gehen. Falls das Geld aus sonstigen Rentenansprüchen nicht reicht, kann man sich monatlich Renten aus dem konservativen Fonds- und ETF-Depot entnehmen. Hier kann man ausrechnen, wie viel Geld man sich aus einem Depot entnehmen kann.

Ab wann macht ein Fonds-Sparplan Sinn?

Gewinnwachstum Unternehmen
6% Rendite pro Jahr sind historische Normalität.

Je länger ein Fonds- und ETF-Sparplan bespart wird, desto besser. Denn über lange Laufzeiten kommt der Zinses-Zins-Effekt voll zur Geltung. Man bekommt auf Zinsen also wieder Zinsen. Grundsätzlich kann man also sagen: Je länger man einen guten Fonds- oder ETF-Sparplan besitzt und diesen auch aktiv bespart, desto besser.

 10 Jahre20 Jahre30 Jahre40 Jahre
Einzahlung12.000€24.000€36.000€48.000€
Zinses-Zins4.331€25.577€61.953€143.750€
Gesamtergebnis16.331€45.577€97.953€191.750€

Renditen von 6% pro Jahr sind historisch vollkommene Normalität. Voraussetzung dafür ist eine lange Anlagedauer von mindestens 5, besser 10 Jahren und länger.

Hier kann man errechnen, was aus unterschiedlichen, monatlichen Sparraten wird.

Fonds-Sparplan für Kinder?

Fonds-Sparplan für Kinder
Ein Fonds- oder ETF-Sparplan ist für Kinder sehr sinnvoll.

Oftmals werden Bausparverträge oder andere klassische Sparformen wie Sparbücher für Kinder abgeschlossen. Diese sind nicht nur unrentabel, sondern werden auch voll von der Inflation erfasst und unter Umständen frisst der Negativzins das Guthaben wieder auf. Unterm Strich machen die Kinder also jedes Jahr einen satten Verlust mit den klassischen Produkten.

Eine Möglichkeit für Minderjährige der Inflation zu entkommen, ist ein Fonds- und ETF-Sparplan, denn dieser wächst mit der Inflation mit und der Negativzins hat keine Chance. Grundsätzlich sollte schon jeder Säugling einen Fonds- oder ETF-Sparplan besitzen – die Erziehungsberechtigten können diesen für das Kind eröffnen und sind bis zu dessen Volljährigkeit die gesetzlichen Vertreter des Vertrages. Das Kind kann also nichts ohne die Zustimmung der Eltern veranlassen.

Fonds-Sparplan – je früher desto besser.

Nach Erlangung der Volljährigkeit können die jungen Erwachsenen den Sparplan dann weiterführen – entweder mit dem gleichen oder anderen monatlichen Betrag. Die Praxis aber beweist oftmals, dass die Volljährigen das Geld aus dem Vertrag entnehmen und sich davon zum Beispiel ein Auto oder Ähnliches kaufen. In vielen Fällen erwirken daher die Erziehungsberechtigten vor dem 18. Lebensjahr eine notarielle Verfügung über den Vertrag, dass das Kind nicht vor beispielsweise dem 40. Lebensjahr an das Geld herankommt um den Zinses-Zins-Effekt nicht zu unterbrechen. Eine Alternative wäre, zwei Depots zu eröffnen. Eines für den Konsum zum 18. Lebensjahr und ein zweites Depot für die Rente.

Fonds-Sparplan für Erwachsene?

Der Zins ist tot
Der Zins ist tot und kommt nicht wieder

Der Zins ist tot und kommt in unserem aktuellen Geldsystem auch nicht wieder zurück – zumindest nicht nennenswert. Aus diesem Grund müssen (junge) Erwachsene umdenken. Diese sind an einen garantierten Zins gewöhnt und schließen daher unrentable Verträge ab, wie beispielsweise Lebensversicherungen, Rentenversicherungen und Bausparverträge. Diese werden aufgrund des garantierten, sehr niedrigen Zinses voll von der Inflation erfasst und in den allermeisten Fällen wird in diese Verträge mehr einbezahlt als man am Ende herausbekommt. Verträge mit einem garantierten Zins müssen unbedingt auf deren Rentabilität überprüft werden. Hier kann man nachrechnen, ob eine Lebens- oder Rentenversicherung noch Sinn macht.

In die klassischen Sparformen zur Altersvorsorge wie Lebens- oder Rentenversicherung werden in den meisten Fällen monatliche Beiträge in die Verträge einbezahlt. Dieses Geld ist jedoch in den überwiegenden Fällen deutlich besser in einem Fonds- oder ETF-Sparplan aufgehoben. Daher ist es ratsam, die alten Versicherungsverträge zu überprüfen und zukünftig das Geld in einen günstigen und ertragreichen Sparplan zu investieren. Denn nur hier erhalten die Kunden die Renditen, die zur Überwindung der Inflation vonnöten ist.

2.858 Milliarden € sammeln sich auf Girokonten und Tagesgeldern in Deutschland (Stand: Juli 2021). Dieses Geld ist voll von der Inflation erfasst und wird vom Negativzins aufgefressen. Aufgrund mangelnden Wissens horten die Deutschen Geld wie noch nie und wägen sich in Sicherheit bei der Bank. Dies ist ein enormer Trugschluss und kann für die meisten fleißigen Sparer böse enden. Denn das Geld auf der Bank gehört rein rechtlich nicht den Kunden. Der Kunde hat es nämlich in Form seiner Kontoeröffnung oder seines Kontoguthabens an die Bank nur verliehen.

Wahre Sicherheit für Kunden gibt es nur im Sondervermögen. Dieses muss rein rechtlich außerhalb der Bankbilanz gelagert werden, und das Geld ist somit im Falle einer Pleite der Bank wirklich geschützt.

Daher ist es ratsam, lediglich drei Monats-Netto-Gehälter auf dem Konto zu belassen. Den Rest sollte man in ein kostengünstiges, konservatives Fonds- und ETF-Portfolio investieren, denn nur hier herrscht wahre Sicherheit. Geld aus einem Depot kann auch jederzeit wieder entnommen werden. Ein konservatives Depot gehört zu den flexibelsten und sichersten Anlageformen in Deutschland.

Hier kannst du ausrechnen, was aus deinem Geld in einem Fonds- und ETF-Sparplan wird, wenn du eine gewisse Anlagedauer zugrunde legst.

Fonds-Sparplan für Rentner?

Sicher und robust in den Ruhestand.

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Aber auch Rentner im Ruhestand können Sparpläne eröffnen. Einfach nur zur sicheren Geldanlage oder zur Aufbewahrung des ersparten Vermögens. Denn hier ist das Geld vor der Inflation und dem Negativzins geschützt, und die Renten entkommen bei entsprechender Anlagedauer den negativen Realzinsen. Um die Rente aufzubessern, kann auch ein sogenannter Renten- oder Fonds-Auszahlplan eingerichtet werden. Es wird aus dem Depot einfach monatlich ein gewisser Betrag entnommen und auf das Girokonto des Rentners überwiesen. Hier kann man ausrechnen, wie viel Vermögen man aus einem konservativen Depot entnehmen kann.

Wie viel muss ich monatlich in einen Fonds-Sparplan einzahlen?

Oma Frieda in der Rente
Das Vermögens-Ziel ist wichtig.

Einen Fonds-Sparplan kann man in der Regel ab 25€ im Monat beginnen, die Grenzen nach oben sind offen. Firmen oder Geschäftskunden sparen auch mehrere zehntausend Euro pro Monat in Fonds- und ETF-Sparplänen.

Viele Inhaber eines Fonds-Sparplans wollen einfach nur Geld zur Seite legen, um der Inflation und dem Negativzins zu entgehen, ohne ein wirkliches Ziel zu verfolgen.

Viele wollen aber auch die Rentenlücke schließen, da die staatliche Vorsorge für das Alter einfach nicht mehr ausreicht. Mit einem intelligenten Renten-Rechner kannst du errechnen, wie hoch deine Rentenlücke wirklich ist.

Erst dann kann man abschätzen, wie viel man in einen Fonds-Sparplan investieren muss, um ein gewisses Vermögensziel zu erreichen. Vermögensziel heißt in der Regel, im Rentenalter nicht weniger zu haben als heute – unter Berücksichtigung der Inflation.

In der Regel sollte man ca. 10% des Nettoeinkommens in einen Fonds-Sparplan investieren. Verdient man also 1.500€ netto im Monat, sollten 150€ davon im Fonds-Sparplan landen. Mehr ist natürlich immer besser, dann erhöht sich dein zukünftiger Wohlstand.

Fonds-Sparplan-Rechner

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Mit einem Fonds-Sparplan-Rechner kannst du errechnen, wie viel aus deinem Geld wird, wenn du es intelligent einmalig und/oder monatlich investierst.

Wie sicher ist ein Fonds-Sparplan?

Ein Fonds-oder ETF-Sparplan ist genauso sicher wie ein Fonds oder ETF. Hier geht es zur Sicherheit von Fonds und ETFs. 

Was passiert, wenn die Börse nach unten geht?

Cost-Average-Effect
Schnäppchen-Effekt = Cost-Average-Effekt

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Durch einen monatlichen Fonds-Sparplan kann man Rückgänge an den Börsen und somit auch einem kurzzeitigen Verlust im Fonds oder ETF entgegenwirken. Dies wird auch als Schnäppchen-Effekt (engl..: Cost-Average-Effect) bezeichnet.

Der Schnäppchen-Effekt hat in der Vergangenheit ausnahmslos funktioniert. Voraussetzung dafür ist, dass man den Sparplan auch wirklich durchzieht und nicht stoppt. Unter Schwankungen gehen die Börsen langfristig immer nach oben. Dies ist seit 150 Jahren so und wird in Zukunft auch so sein.

Welcher Fonds ist der beste für einen Fonds-Sparplan?

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Nun stellt sich die Frage, welchen Fonds man monatlich besparen sollte. In Deutschland gibt es über 14.000 verschiedene Investmentfonds, die zum Vertrieb zugelassen sind. Und nur einige wenige davon sind wirklich gut, bezogen auf die Schwankung und den Ertrag. Auch hat sich herausgestellt, dass sich die Qualitäten von Investmentfonds ändern können, zum Nachteil der Anleger. Viele Investmentfonds, die anfangs sehr gute Erträge lieferten, haben ihre frühere Leuchtkraft verloren und sind deren Gebühren in keinem Fall mehr wert. Mehr zu diesem Thema hier.

Gebühren bei Fonds
Die Qualität von Investmentfonds kann sich ändern.

Die Qualität von Fonds kann sich also ändern, aber auch die Anforderungen der Anleger. Bei einem Kleinkind bestehen andere Anforderungen an eine Geldanlage als für ein Ehepaar im Rentenalter.

Es gibt also nicht DEN richtigen Investmentfonds. Besser ist es, das Geld nicht in einen einzigen Investmentfonds zu investieren, sondern in eine breitgestreute Mischung (auch Portfolio genannt), bestehend aus verschiedenen Investmentfonds und ETFs. In solch einem Portfolio können schlechte Fonds oder ETFs durch bessere ersetzt werden. Wenn sich die Anforderungen des Anlegers ändern, kann dies ebenfalls in der Portfoliostruktur schnell vollzogen werden. Bei günstigen und fairen Anbietern ist so etwas zu sehr geringen Kosten möglich.

Fonds-Sparplan ohne Ausgabeaufschlag? Die Kosten eines Fonds-Sparplans.

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Investmentfonds kosten Geld. Bei einem Fonds-Sparplan werden in der Regel monatliche Abschlussgebühren fällig. Diese Abschlussprovisionen werden auch Ausgabeaufschlag genannt. Diese liegen bei bis zu 6% des Anlagebetrages. Das heißt, wenn jemand einen Fonds-Sparplan über 100€ im Monat eröffnet, werden automatisch jeden Monat 6€ Abschlussprovision fällig. Es landen also nicht 100€ im Fonds, sondern nur 94€. Auf den ersten Blick ist das nicht viel, aber bei langen Laufzeiten sammeln sich hier sehr hohe Kosten an, die im Fonds-Depot am Ende fehlen. Mehr zum Thema Gebühren von Investmentfonds hier. 

Faire Anbieter verzichten auf Abschlussgebühren und verdienen nur gutes Geld, sobald der Fonds oder das Depot auch wirklich gut läuft und gute Erträge für die Kunden erwirtschaftet. Es landen also nicht 94€ im Fonds-Sparplan, sondern auch wirklich die 100€. Es handelt sich also hierbei um einen Fonds-Sparplan ohne Ausgabeaufschlag.

Ein ETF hat in der Regel keine Abschlussgebühren und ist somit eine gute und kostengünstige Alternative. Auch hier landen also nicht nur 94€ im Fonds, sondern die vollen 100€ abzüglich börsenabhängiger Gebühren. Dies fällt bei Online-Banken aber oft weg. Mehr zum Thema ETFs hier. 

Die intelligenteste Alternative ist jedoch, eine Mischung aus den besten Fonds und ETFs zu besparen. Hier hat man das beste aus gemanagten Investmentfonds und guten, passiven ETFs. Bei fairen und transparenten Anbietern im Internet ist das auch ohne Abschlussgebühren möglich.

Der erste Schritt zu einem Fonds-Sparplan

Der erste Schritt ist schwer.
Ein Depot-Konto zu eröffnen ist kinderleicht.

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Um einen Fonds-Sparplan zu starten, braucht man in der Regel erst einmal ein Depot-Konto. Ein Depot ist bei fast jeder Bank zu haben mit unterschiedlichen Preisen und AGBs. Bei fairen und kostengünstigen Anbietern geht das sogar ohne Papier und kinderleicht. Über das Depot-Konto wird dann der Fonds oder ETF ausgewählt, den man regelmäßig besparen will. Über das Depot-Konto kann der Investmentfonds dann über eine Börse oder direkt bei der Investmentgesellschaft gekauft werden. Für den Kunden ist es jedoch egal, wie und bei wem der Investmentfonds gekauft wird.

Praxisbeispiel

Ist ein Fonds-Sparplan sinnvoll? – Leider haben in Deutschland nur sehr wenige Menschen gewinnbringende Fonds-Sparpläne, obwohl diese schon seit über 70 Jahren zu haben sind. Der älteste Investmentfonds Deutschlands heißt AGI Fondak. Er ist weder der beste noch der schlechteste (keine Kaufempfehlung) Investmentfonds Deutschlands.

Fonds
Über lange Laufzeiten sind Renditen überhalb der Inflation normal.

In diesen Fonds konnten deutsche Anleger ab dem Jahr 1950 investieren. Wer im Jahr 1950 in den ältesten Investmentfonds Deutschlands einmalig 1.300€ angelegt hätte, wäre heute Euro-Millionär. Das war damals freilich eine Menge Geld. Nichtsdestotrotz lag die Nettorendite des Fonds bei rund 10,6% pro Jahr (Stand: 2018). Man hätte es aber schaffen können, hätte man seit 1950 zum Beispiel alle Geldgeschenke von Verwandten zum Geburtstag oder zu Weihnachten in diesen Fonds einbezahlt. Bei einem monatlichen Sparplan in diesen Investmentfonds würde die Auszahlung noch viel höher sein. Hier kann man ausrechnen, wie viel aus dem Sparplan geworden wäre.