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Mindestanlage bei einem Fonds-Sparplan?

Das Wesentliche zusammengefasst

Mindestanlage bei einem Fonds-Sparplan?

Mit einer Anlage von mehr als 10 Jahren hat man bisher immer gewonnen.
Ab einer 10-jährigen Anlage in Fonds hat man historisch noch nie Verlust gemacht.

Mindestanlage bei einem Fonds-Sparplan? – Bei einem Fonds-Sparplan gibts es keinerlei Vorgaben zur Mindestanlage, außer dem monatlichen Mindestbeitrag von meistens 25 Euro. Geld in Fonds- und ETF-Sparplänen sollte immer lange angelegt werden. Mindestens fünf, besser 10 Jahre oder länger. So kann man sich  den Zinseszins zunutze machen und Schwankungen an den Märkten ausgleichen.

Wie funktioniert ein Fonds-Sparplan?

Mindestanlage bei einem Fonds-Sparplan? – Ein Fonds-Sparplan ist nichts anderes als eine Art Dauerauftrag, um in Fonds und ETFs zu investieren. Um in Investmentfonds zu investieren, benötigt man zunächst ein Depot bei einer Depot-Bank. Das hat den Vorteil, dass das Geld als Sondervermögen verwahrt wird. Das heißt, dass das Vermögen im Depot vor Bankpleiten und Krisen geschützt ist.

Es ist möglich, monatlich oder vierteljährlich einzuzahlen. Die Zahlungen können jederzeit angepasst, erhöht oder eingestellt werden. Somit ist ein Fonds-Sparplan sehr flexibel und sicher. Außerdem kann bei Bedarf das gesamte eingezahlte Geld wieder ausgezahlt werden.

Wie viel Geld sollte ins Depot?

Mindestanlage bei einem Fonds-Sparplan? – Etwa 10-20 % des monatlichen Nettoeinkommens sollte man in einen Fonds-Sparplan und damit ins Depot einzahlen. Bei einem Verdienst von 1500 Euro wären das 150-200 Euro monatlich. Mehr geht natürlich immer und ist auch nur zu empfehlen. Wenn man jedoch mehr beiseite legen kann, dann ist das umso besser.

Wer spart verliert, wer investiert gewinnt.
Aber Geld beiseitelegen ist nicht alles. Man muss es auch investieren, z.B. in einen Fonds-Sparplan.

Was für jeden der individuell optimale Beitrag ist, hängt auch von den Zielen ab, die man mit seiner Investition verfolgt. Für viele ist es das Ziel, die Rentenlücke zu schließen und im Alter weniger Geldsorgen zu haben. Das bedeutet, man legt Geld an, um im Rentenalter seinen Lebensstandard erhalten zu können. Diese Rentenlücke kann man mit einem einfachen Renten-Rechner genau ermitteln. Daraus ergibt sich dann ein Vermögensziel und damit eine Mindest-Anlagesumme bzw. monatliche Mindestbeiträge.

Fazit

Eine vorgeschriebene Mindestanlage bei einem Fonds-Sparplan gibt es nicht. Zudem ist es durchaus sinnvoll, nicht nur den Mindestbeitrag von 25 Euro monatlich einzuzahlen, sondern 10-15 % des Nettoeinkommens. Denn, je mehr Anteil des Gesamtvermögens sicher im Depot ist, desto besser.

Die aktuelle Lage, samt Nullzinsen und hoher Inflation, macht es notwendig, zu Investieren. Gelder auf Konten, Sparbüchern und in Versicherungen zur Altersvorsorge zu belassen, ist nach Inflation reine Geldvernichtung. Mit breiter Streuung und dem Schnäppchen-Effekt lässt sich nicht nur rentabel und gewinnbringend anlegen, sondern auch sicher.