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Raus aus dem Euro? Wie schütze ich mein Geld vor dem Crash des Euro? Wie kannst Du Dein Geld vor diesem Szenario schützen? Es ist einfacher als Du glaubst.

In dieser Ausgabe der Professor Money Geld-Tipps geht es um die Folgen der massiven Schulden der Notenbanken weltweit und was das für den Privatanleger bedeutet. 

Am Ende dieser Geld-Tipps findet ihr das Beispiel von Oma Frieda, die sich momentan große Sorgen um ihr Geld macht. Viel Spaß!

Professor Money sagt: Quo vadis Euro?
Wird der Euro überleben? Wir wissen es nicht.

Eine Kurzinformation vorab: Wir wissen nicht, ob der Euro überleben wird. Aber wer sein Vermögen zum großen Teil in Euro in Form von Tagesgeldkonten, Girokonten, Bausparverträgen oder Lebensversicherungen bunkert, wird zu den größten Verlierern dieser Corona-Krise und deren finanzwirtschaftlichen Folgen gehören und in diesen Fällen stimmt der Satz: Raus aus dem Euro.

Durch den Ölpreisschock kommen zusätzlich die hoch verschuldeten amerikanischen Schieferölförderer in enorme Bedrängnis. Es folgen Staatsrettung und Kreditausfälle, die wiederum Banken in Schwierigkeiten stürzen.

Raus aus dem Euro? Die amerikanische Notenbank FED hat ein Konjunkturpaket geschnürt in Höhe von 2.000.000.000.000 $, die EZB in Höhe von 500.000.000.000 €. Diese Programme sind gut und auch wichtig, besonders für die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sowohl hier in Europa, als auch in den USA, die Säule der Gesellschaft bilden. Was passiert aber, wenn dieses Geld nicht reicht, um die Wirtschaft zu stützen. Die Lösung heißt, mehr Geld.

Grafik: EZB Spritze an Unternehmen
Die Europäische Zentral Bank

Währungsreform oder Neuanfang?

Raus aus dem Euro? Schon jetzt geistern die Begriffe Währungsreform oder Neuanfang durch die Medien, falls all diese Maßnahmen nicht helfen. Der Euro von heute auf morgen wertlos, ist das überhaupt realistisch? Es wäre zumindest die schnellste Möglichkeit für Staaten, sich über Nacht zu entschulden. Das Ausland würde hier aber nicht mitspielen. Es gibt für alles eine Wahrscheinlichkeit. Aus unserer Sicht ist eine Währungsreform, wie wir sie 1923 oder 1948 hatten, aber die Unwahrscheinlichste. Krisen ähneln, aber wiederholen sich nicht 1:1.

Grafik: Die Inflation wird Eure Ersparnisse auffressen
Die Inflation wird Eure Ersparnisse auffressen. Schütze Dich davor.

Viel wahrscheinlicher hingegen ist nach einer deflationären Phase ein Anziehen der Inflation. Denn hochverschuldete Staaten brauchen ein inflationäres Umfeld, um in z.B. 10 oder 20 Jahren relativ gesehen zur Kaufkraft des Geldes weniger zurückzahlen zu müssen. Über Steuern oder Sonderabgaben werden die Staaten versuchen, die erhöhten Staatsausgaben vom Bürger wieder zurückzuholen. 

Wer bezahlt die ganzen Schulden?

In historischen Krisen wurden gerne die Immobilienbesitzer geschröpft, aber auch Kontoinhaber und Bargeldbesitzer zur Kasse gebeten. Schon jetzt entgingen den deutschen Sparern seit 2009 durch die Nullzinspolitik rund 500 Mrd. € an Zinsen. Wir sind also schon mitten drin. Sobald einigermaßen Normalität eingekehrt ist, könnte die Lage verschärft werden und die schon lange vom IWF vorgeschlagene Sonderabgabe auf Kontovermögen erfolgen. Ob nun auf Raten oder einmalig. Unter dem Deckmantel von Corona, wäre dies wahrscheinlich ohne große soziale Unruhen möglich.

Die eleganteste Lösung gegen die Schuldenproblematik ist eine höhere Inflation. Diese wird nicht nur bei 2% liegen. Auch nicht bei 80% Hyperinflation, denn das wäre der Kollaps. Die EZB hat es auch schon ganz offen kommuniziert: die Inflation ist ab sofort nicht mehr an das 2% Ziel gekoppelt, sondern von oberster Ebene darf diese nun auch 4% oder 6% betragen. Die tatsächlich gefühlte Inflation wird, wie auch heute schon, deutlich darüber liegen.

Die Inflation kommt, so oder so

Die kommende Inflation wird in jedem Fall höher liegen als der Zins. Du wirst also ein großer Verlierer der Corona-Krise sein, wenn Du:

Wenn Du z.B. 150.000 € auf dem Konto brach herumliegen hast, dann mach dir über folgendes Bild Gedanken:

Bei 4 % Inflation verlierst Du jeden Monat 500 €. Einfach so und unwiederbringlich. 

Raus aus dem Euro? Egal wie man es dreht oder wendet. Im Falle einer Währungsreform oder einer Sonderabgabe, auch im Fall von hoher Inflation, ist man in Sachwerten am besten aufgehoben. Sachwert bedeutet, man parkt sein Geld außerhalb einer Bankbilanz. Denn sobald eine Währung umfällt, bluten im ersten Schritt die Banken. Also Kontoinhaber, Sparbuchbesitzer, Lebensversicherungs- und Bausparkunde verliert das Geld dann massiv an Wert, weil kein Gegenwert mehr vorhanden ist. Außerhalb einer Bank, also im Sondervermögen, ist das Geld geschützt und es ist egal, welche Währung wir haben. Das war so, ist so und wird in Zukunft auch so bleiben. In diesem Punkt sind wir und mit Crashpropheten einig.


Was bedeutet das für Deine Geldanlage?

Grafik: Ostereierkorb, dessen Eier herausfallen und zerbrechen
Die wichtigste Regel bei der Geldanlage lautet: lege nie alle Eier in einen Korb. Denn je breiter die Streuung, desto höher die Sicherheit.

Passend zu Ostern gilt folgender Satz: Lege nie alle Eier in einen Korb. Genauso ist es bei der Geldanlage.

Raus aus dem Euro? Die Zukunft kennt niemand, aber die Vergangenheit hat bewiesen, dass man langfristig mit einer Streuung in alle Anlageklasse immer besser aufgehoben war, als im bedruckten Papiergeld. Daher ist es schlau, sein Geld zu verteilen und von allem ein bisschen zu besitzen. Fast jede Anlageklasse wird auf Sicht der nächsten 5 Jahren besser sein, als das Geld auf dem Konto zu belassen.

Sparer, die weder das Expertenwissen noch die Zeit und die Lust mitbringen, setzen die goldene Regel der Streuung am einfachsten über die Investmentidee um. Hier kommt es, wie überall, auf die Qualität an. Während der DAX kurzfristig über 40 % eingebüßt hat, kamen unsere Kundenportfolios im Vergleich sehr ruhig durch diesen Sturm.

Grafik: Professor Money mit FondsShop Screenshot
Ein breit gestreutes Portfolio hält sich in jeder Krise.

Es herrschen weiterhin Schnäppchentage an der Börse, aber nicht jede Firma ist kaufenswert.

Das Beispiel von Oma Frieda

Oma Frieda hat 250.000 € auf dem Konto und hat Angst, es zu investieren, da Sie ja das Geld für Ihre Rente braucht und ein sehr konservativer Sparer ist. Sie will nur 150.000 € auf Raten investieren und die restlichen 100.000 € auf dem Konto belassen. 

Liebe Oma Frieda, was willst Du mit 100.000 € auf dem Konto in einer Zeit, in der Bankenpleiten so wahrscheinlich sind wie nie zu vor in der Geschichte? Besser ist es doch, 10.000 € im Bargeld zu haben und dann den Rest konservativ und sicher zu investieren. Das Geld im Depot ist so flexibel wie ein Tagesgeldkonto!

Grafik: Oma Frieda ist traurig
Mein Buch: Hilfe, wir sparen uns arm!

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Falls Du ein Depot eröffnen willst, kannst Du das online machen oder ruf uns einfach an:

Sandro Fetscher 
0163 254 64 18

Christian Schüller 
0176 32 11 98 02

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Sandro Fetscher & Christian Schüller